Mirabehn

 
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Wer war Mirabehn?

Madeleine Slade, geboren als Tochter eines englischen Admirals - eine starke Frau, die sich über die Konventionen ihrer Zeit hinwegsetzt und sehr konsequent ihren Weg geht. Mit unbeirrbarem Instinkt beschließt sie, sich einer der herausragendsten Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts anzuschließen: Mahatma Gandhi.
"Du wirst meine Tocher sein" - von nun an bekannt und berühmt unter dem Namen Mirabehn.
Ein Leben im Rampenlicht - Treffen mit Präsident Roosevelt, Lord Halifax, Lord Mountbatten, Prinz of Wales, Indira Gandhi,... die Arbeit im Dienste des Friedens und der Freiheit - steht im krassen Gegensatz zu dem einfachen, schwierigen Leben im Ashram von Gandhi.
Gigantische Anstrengungen, das Fehlen jeglicher privater Sphäre und zahlreiche Gefängnisaufenthalte prägen ihr Leben. Sie beschreibt diesen Abschnitt ihres Lebens in dem Buch "The Spirit's Pilgrimage".
Nach Gandhis Tod stößt sie wieder auf das Buch, das sie eigentlich zu Gandhi geführt hat: "Beethoven" von Romain Rolland. Sie beschließt, nach Österreich zu übersiedeln und begibt sich auf die Spuren Beethovens.
Zahlreiche Manuskripte und Bücher entstehen. Sie befaßt sich mit umfangreicher Literatur über Beethoven, hört allabendlich Aufnahmen seiner Musik und erforscht das Geheimnis seines kreativen Geistes und seiner spirituellen Neigungen. Sie glaubt, in ihm eine mystische Neigung entdeckt zu haben, die bei seiner Suche nach Wahrheit sowohl in östlichem Gedankengut als auch in der Philosophie zum Ausdruck kommt.
Sie pflegt intensive Briefwechsel mit den verschiedensten Persönlichkeiten, unter anderem wird sie von Lord Richard Attenborough (der Regisseur des Gandhi Films) besucht - er möchte mehr über ihr Leben beim Mahatma wissen.
Kurz vor ihrem Tod wird Mira behn mit dem zweithöchsten Orden Indiens ausgezeichnet.
Ihre Asche wird auf Beethovens Lieblingswegen und in Indien ausgestreut.
Ihre umfangreichen Manuskripte werden nie veröffentlicht.
Das geistige Trachten, die Liebe zur Schöpfung, Inspiration, die vom Schöpfer selbst kommt und die Notwendigkeit von Harmonie zwischen Menschheit, den kosmischen Gesetzen und der Natur, deren Beachtung grundlegend wichtig ist für die Rettung der Menschheit und der Erde, sind nach der Ansicht von Mirabehn die grundlegenden Wahrheiten, die sowohl Gandhi, den religiösen Politiker, als auch Beethoven, den Musiker, inspirierten.
 
 

 

Mirabehn-Friedensfest

am 21. September 2002, 17 Uhr in Sieghartskirchen

Unter dem Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und LHStv.Heidemaria Onodi findet in Sieghartskirchen das Mirabehn-Friedensfest statt. Mira behn starb von 20 Jahren in Kracking (Gem. Sieghartskirchen). Sie wird mit diesem Fest erstmals von österreichischer Seite aus geehrt. Aktivitäten und Darbietungen mit Jugend und Kindern stehen besonders im Vordergrund. Durch das Fest soll ein gemeinsames Zeichen des Friedens gesetzt werden. Albert Kreuzer komponierte zu diesem Anlaß das Friedeslied „Walk My Way”. Alle Kinder und Jugendlichen sind zum Mitsingen eingeladen - so entsteht an diesem Tag der größte Friedenschor Niederösterreichs.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Präsentation der CD „MIRA” von Albert Kreuzer - eine Kombination seiner Musik mit Texten von Mira behn.
Unterstützt wird Albert Kreuzer von seiner Formation „Rubberfinger” mit Richard Filz (Schlagzeug) und Helmut Strobl (Saxophon), Ö1-Lady Sybille Norden, den Sängerinnen Betty S., Patricia Breiteck sowie Andreas Schreiber (Violine) und Michael Hofreiter (Percussion).
Die Veranstaltung findet im Kulturpavillon und bei Schönwetter im Freien statt.
Geladen sind neben Politikern und namhaften Persönlichkeiten auch ehemalige Freunde von Mira behn.

 

 

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Einladung zum Friedensfest am 21.September 2002

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